Folkloregruppe
Renningen 1955 e.V.
1955 Gründung
An den Sonntagnachmittagen trafen sich seit 1946 die Zsámbéker Männer regelmäßig beim Kartenspiel im ehemaligen Renninger Gasthaus Traube.
Hier wurden Hilfen für die einzelnen Familien besprochen, insbesondere beim Hausbau und auch sonstige Unterstützungen, denn der Zusammenhalt war sehr stark.

Am 10. Mai 1955, um 15:00 Uhr, trafen sich mehrere Männer im Nebenzimmer des Gasthauses Traube. Sie hatten Hans Sauter eingeladen, einen Landsmann aus Gerlingen, der über mögliche Ziele und Aufgaben eines Vereines referierte. Er empfahl die Gründung eines Ortsvereines der Ungarndeutschen Landsmannschaft. Mit der Annahme der Satzung und der Wahl des Gesamtausschusses wurde noch am selben Abend der Verein "Ungarndeutsche Landsmannschaft Ortsverein Renningen" (UdL) von den Mitgliedern Anton Ast, Franz Deberling, Stefan Günderth, Johannes Holczer sen., Johannes Holczer jun., Johann Hullar, Anton Kässmann, Stefan Reichenbach, Andreas Sauter, Anton Sauter, Johann Sauter, Sebastian Tafferner und Simon Tafferner gegründet. Die Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Anton Ast
2. Vorsitzender: Johann Holczer sen.
Kassierer: Johann Hullar
Schriftführer: Johann Holczer jun.

Wichtige Aufgabe des neu gegründeten Ortsvereines war, nach dem Aufbau einer persönlichen Existenz, sich noch mehr der Gemeinschaftspflege und der Zsámbéker Kultur auf örtlicher Ebene zu widmen. Besonders erwähnt sei der traditionelle „Kathreintanz“ verbunden mit dem Weinlesefest in den 60er Jahren, die Teilnahme an den "Landesschwabenbällen" und „Trachtenschauen“ in Ludwigsburg und die „Sommernachts- und Waldfeste“ im Bergwald Renningen.
Zu diesen Anlässen trugen die Kinder der Mitglieder gestiftete Zsámbéker Originaltrachten.
 
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